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	<title>Reflexionen eines Erdenbürgers</title>
	<link>http://www.masterofchi.de</link>
	<description>Gedanken und Ideen, Politisches, Interessantes, vielleicht auch Privates aus dem Universum von Master of Chi</description>
	<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:15:38 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Liebesbrief an unbekannt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master of Chi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>

		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
<category>Melancholie</category>
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		<description><![CDATA[Du hilfst mir, nach einem harten Tag abzuschalten.
Du vertreibst meine Sorgen und Probleme.
Du zauberst durch bloße Anwesenheit ein Lächeln auf meine Lippen.
Du gehst mit mir durch dick und dünn.
Du bist für mich da, wenn ich dich brauche.
Du lässt es zu, von mir geliebt zu werden.
Du&#8230; bist mir leider noch nicht begegnet.
Aber wo immer du auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du hilfst mir, nach einem harten Tag abzuschalten.<br />
Du vertreibst meine Sorgen und Probleme.<br />
Du zauberst durch bloße Anwesenheit ein Lächeln auf meine Lippen.<br />
Du gehst mit mir durch dick und dünn.<br />
Du bist für mich da, wenn ich dich brauche.<br />
Du lässt es zu, von mir geliebt zu werden.<br />
Du&#8230; bist mir leider noch nicht begegnet.</p>
<p>Aber wo immer du auch bist - es wird Zeit, dass wir uns kennen lernen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Stapel Protokolle oder Linux Administration für Fortgeschrittene Tag 2</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 22:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master of Chi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[TCP/IP]]></category>

		<category><![CDATA[Tools]]></category>

		<category><![CDATA[Regex]]></category>

		<category><![CDATA[Linuxhotel]]></category>

		<category><![CDATA[Schulung]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>
<category>Linux</category><category>Linuxhotel</category><category>Regex</category><category>Schulung</category><category>TCP-IP</category><category>Tools</category>
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		<description><![CDATA[Tag 2 fing schleppend an. Die Tischtennis-Aktion nach dem Go-Kart-Fahren und endlose Diskussionen über Gott, die Welt und ihre Probleme danach zogen sich bis weit in die Nacht. Dementsprechend schwer fiel es mir, dem Wecker Beachtung zu schenken. Nach einigem Zögern schaffte ich es dann aber doch noch zum Frühstück - und schlagartig wurde die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag 2 fing schleppend an. Die Tischtennis-Aktion nach dem Go-Kart-Fahren und endlose Diskussionen über Gott, die Welt und ihre Probleme danach zogen sich bis weit in die Nacht. Dementsprechend schwer fiel es mir, dem Wecker Beachtung zu schenken. Nach einigem Zögern schaffte ich es dann aber doch noch zum Frühstück - und schlagartig wurde die Laune besser. Es gibt kaum etwas besseres, als mit Geeks zu frühstücken. Es wurde sich über Tech-Themen unterhalten, es wurde mit dem angebrachten Zynismus ob der frühen Stunde gewitzelt und jede Menge Kaffee vernichtet.</p>
<p>Dann - schon mit einem halbwegs wachen Lächeln auf den Lippen - auf in den Schulungsraum. Heute auf dem Plan: vormittags ein wenig Regex. Spannendes Thema, allerdings wurde es nur angerissen und mehr als ich tagtäglich in vi und sed damit rumspiele kam nicht zur Sprache. Ich sehe allerdings ein, dass eine Regex-Schulung alleine schon mehrere Tage beanspruchen könnte und dann immernoch nur an der Oberfläche gekratzt wurde.</p>
<p>Und dann ging es so richtig los. Der Netzwerk-Stack kam auf den Plan. Und für jede Schicht aus dem OSI-ISO Modell gibt es Tools, die ein Linux-Admin kennen sollte. Wie wir einen wirklich umfangreichen Abriss von arp, ifconfig, netstat, nmap, traceroute, ping, netcat, wireshark und diversen anderen tools in nur vier Stunden geschafft haben, ist mir immernoch ein Rätsel - Fakt ist, dass es funktioniert hat. Egal welches Protokoll, egal welche Schicht, egal welche Anforderungen an die Analyse: Für alles gibt es Tools unter Linux, die so verdammt mächtig sind, dass man Angst bekommen und spontan sehr paranoid werden könnte - gut für mich, dass ich wenigstens einige davon jetzt mal in Aktion gesehen und verstanden habe.</p>
<p>All diese Tools ließen wir in den letzten Stunden des Schulungstages dann auch an einem selbst aufgebautem Netzwerk zum Einsatz kommen, um zum krönenden Abschluss mit bind die Mutter aller Nameserver kennen und konfigurieren zu lernen. Viel Input also für einen Tag - aber Byte für Byte nützlich für die tägliche Arbeit als Admin.</p>
<p>Das Abendprogramm fiel dann heute sehr entspannend aus: Abendessen, ein wenig Tischtennis, ein Besuch der hoteleigenen Sauna, ein paar Bier und jede Menge Gespräche mit den anderen Schulungsteilnehmern und Dozenten. Heute gehts dann mal früher ins Bett - nicht dass ich morgen wieder mit dem Wecker hadere&#8230; <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruß aus Essen,<br />
Euer Chi</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich glaub ich will hier nie mehr weg oder Linux Administration für Fortgeschrittene Tag 1 (Teil 2)</title>
		<link>http://www.masterofchi.de/?p=48</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 19:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master of Chi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bash]]></category>

		<category><![CDATA[Linuxhotel]]></category>

		<category><![CDATA[Schulung]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>
<category>Bash</category><category>Linux</category><category>Linuxhotel</category><category>Schulung</category>
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		<description><![CDATA[Die Nachmittagsveranstaltung&#8230; Herrlich&#8230; Ein Dozent, der sich Trainingseinheiten aus den Fingern saugt und erst mitten drin merkt, dass das eigentlich doch voll am Ziel der Übung vorbei schießt. Das Ganze gewürzt mit jeder Menge Humor, gab es dann doch noch so richtig Input zum Thema Prozesssteuerung mittels Signalen, strukturierter &#8220;Programmierung&#8221; in der Bourne Again Shell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachmittagsveranstaltung&#8230; Herrlich&#8230; Ein Dozent, der sich Trainingseinheiten aus den Fingern saugt und erst mitten drin merkt, dass das eigentlich doch voll am Ziel der Übung vorbei schießt. Das Ganze gewürzt mit jeder Menge Humor, gab es dann doch noch so richtig Input zum Thema Prozesssteuerung mittels Signalen, strukturierter &#8220;Programmierung&#8221; in der Bourne Again Shell (bash) und Datei-Verwaltung mittels Shell-Filtern. Fazit des heutigen offiziellen Teils: Mehr als eine Bash braucht man nicht, um die ganze Welt zu beherrschen - man muss nur richtig mit der <a href="http://www.masterofchi.de/?p=47">Zicke</a> umzugehen wissen. <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Das wurde zum Abschluss der Veranstaltung heute auch eindrucksvoll bewiesen: Eine Zeile Sonderzeichen - nicht mal der Dozent wusste genau, was der Befehl bewirkt - reicht, um den Rechner instantan in den Tiefschlaf zu versetzen - nur noch ein Hard Reset verschaffte Abhilfe. Ein hervorragender Abschluss eines hervorragenden Schulungstages.</p>
<p>Nach einem zünftigen Abendessen (All inclusive fetzt, erwähnte ich das bereits?) begann dann das Rahmenprogramm. Leider leider (Vorsicht, Ironie) musste die Führung durch das Eisenbahnmuseum wegen Krankheit ausfallen. Das Ersatz-Event: Go-Kart-Fahren! Yeehaw!!! 20 Minuten über die Piste heizen rockt ungemein. Zwar hab ich jetzt Arme wie Gummi, aber hey - irgendwas is ja immer.</p>
<p>Nu trink ich noch mein Bierchen zu Ende, und dann werden die Tischtennis-Tische ausprobiert. Mal sehen, ob ich das noch kann <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bis morgen und Grüße aus Essen,<br />
Euer Chi</p>
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		<title>Bash ist eine chillige Zicke oder Linux Administration für Fortgeschrittene Tag 1 (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 11:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master of Chi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bash]]></category>

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<category>Bash</category><category>Linux</category><category>Linuxhotel</category><category>Schulung</category>
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		<description><![CDATA[Ja, auch ich schreibe mal wieder. Diesmal aus Essen. Hier bin ich im Linuxhotel auf der Schulung &#8220;Linux Administration für Fortgeschrittene&#8221;.
Schon der erste Abend war faszinierend. All inclusive hat echt was für sich. Die Hotelanlage ist riesig und richtig schön gemacht. Es gibt überall Parkanlagen und noch viel wichtiger: auf dem gesamten Gelände WLAN. Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, auch ich schreibe mal wieder. Diesmal aus Essen. Hier bin ich im <a href="http://www.linuxhotel.de">Linuxhotel</a> auf der Schulung &#8220;Linux Administration für Fortgeschrittene&#8221;.</p>
<p>Schon der erste Abend war faszinierend. All inclusive hat echt was für sich. Die Hotelanlage ist riesig und richtig schön gemacht. Es gibt überall Parkanlagen und noch viel wichtiger: auf dem gesamten Gelände WLAN. Schon bei meiner Ankunft saßen im Kaminzimmer jede Menge Leute - und nach kurzem Lauschen nach den Gesprächsthemen wusste ich, dass ich hier richtig bin. Alles Freaks! Nachdem eine hitzige Debatte zum Thema Openoffice versus Microsoft Office geführt war, begann man sich vorzustellen und kennen zu lernen. Unterstützt wurde das ganze durch das zur Verfügung stehende Bier in der Bar.</p>
<p>Irgendwann muss es dann aber auch mal ins Bett gehen, worauf hin ich mich in mein halbes Doppelzimmer zurück zog. Mit meinem Zimmergenossen - einem Netzwerker von Ex-T-Online - noch ein wenig gefachsimpelt, wurde es dann gegen Mitternacht wirklich mal Zeit zum Schlafen.</p>
<p>Heute also der erste Tag der Schulung. Bisher gab es Bash auf die Mütze (daher auch der Titel &#8220;Bash ist eine chillige Zicke&#8221;, übrigens ein Original-Zitat vom Dozenten) - erstmal nur die Grundlagen. Gleich nach der Mittagspause gehts dann los mit scripten. Ich freu mich schon. Das wird bestimmt ne tolle Woche!</p>
<p>Später mehr von mir - ich muss zurück in den Schulungsraum.</p>
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		<title>Vielmehr 2008 - der dritte Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 23:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vielmehr08]]></category>
<category>Vielmehr08</category>
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		<description><![CDATA[Das war er nun, der letzte Tag der Vielmehr 2008. Organisatorisch anders als die vergangenen beiden, es gab keine Keynote vor den Vorträgen sondern erst eine zum Konferenzabschluss.
Den Auftakt bei mir bildete wie bereits kurz angerissen die Reihe UP/V15 Kurzvorträge zu Methoden und Prozessen. Da ich mal wieder etwas zeitnah kam war kein Sitzplatz mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war er nun, der letzte Tag der Vielmehr 2008. Organisatorisch anders als die vergangenen beiden, es gab keine Keynote vor den Vorträgen sondern erst eine zum Konferenzabschluss.</p>
<p>Den Auftakt bei mir bildete wie bereits kurz angerissen die Reihe UP/V15 Kurzvorträge zu Methoden und Prozessen. Da ich mal wieder etwas zeitnah kam war kein Sitzplatz mehr frei und ich musste im Seminarraum an der Rückwand stehen oder sitzen. Das war aber nicht weiter schlimm, die Akustik war sehr gut und auch die Folien konnte man verstehen, der Andrang hat mich allerdings etwas überrascht. Auf den Inhalt der Vorträge möchte ich nicht eingehen, es waren jeweils nur achtminütige Kurzvorträge mit einer Zusätzliche Posterpräsentation im Anschluss und für mich nicht genug Einblick boten, das Thema hier unverfälscht wiederzugeben. Einige Methoden und Ansätze klangen für mich als Ahnungslosen aber plausibel, bewerten kann ich sie aber nicht. Bei einigen Vorträgen kam bei mir aber die Fragestellung auf, &#8220;Worauf genau will der Vortragende eigentlich hinaus?&#8221;. Das mag durchaus aber an meinem Vorwissen liegen, denn an den Fragen ließ sich erkennen, dass es durchaus Aussagen gab. Zu Beginn der Posterdiskussion bin ich dann aber gegangen, da ich mich an dieser nicht beteiligen wollte und konnte. Am Kaffeestand habe ich mich kurz mit Silke Lotterbach von <a href="http://www.5gestalten.de/">5gestalten</a> unterhalten. Das interessante Gespräch hätte ich gerne fortgesetzt, aber da wir beide zu unterschiedlichen Vorträgen wollten und nur noch wenig Zeit blieb, mussten wir leider abbrechen.</p>
<p>Für mich ging es in den Hörsaal 3 zu <a href="http://www.vielmehr.org/muc/?Programm&#038;normal#MC_V14">MC/V14, benutzermodellierung und Adaptivität</a>. Dort gab es zwei Vorträge, der Erste wie bereits erwähnt zu den Benutzergruppen. Viel mehr als <a href="http://www.masterofchi.de/?p=44">direkt nach dem Vortrag</a> bleibt dazu nicht zu sagen, die Aufteilung der Nutzergruppen war nicht allzu überraschend, die daraus abgeleiteten Usabilityziele auch nicht so sehr. Was mir an der Vortragsweise noch aufgefallen ist, waren die doch recht vollen Folien, die eigenes Erlesen der Inhalte während des Vortrages erschwerten. Vor allem zum Ende hin, als aus Zeitgründen nicht mehr zu allen Punkten etwas gesagt wurde.<br />
Der zweite Vortrag war mein eigentlicher Grund, diese Vortragsreihe anzusehen. Das Thema &#8220;Client-seitige Adaption webbasierter Anwendungen mit Ajax&#8221; klang vielversprechend und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Stefan Hesse berichtete über den Ansatz, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adaption_(Informationstechnik)">Adaptivität</a> von Webdiensten von Servern auf die Clientseite zu Verlagern. Dies ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Einerseits, falls die adaptiven Dienste des Servers nicht zur Verfügung stehen oder aber, weil es clientseitige Interaktionen wie Scrollverhalten, Mausklicks etc gibt, die nicht an den Server übertragen werden und somit nicht ins Profil aufgenommen werden können. Positiver Nebeneffekt des Ganzen - in der Grundidee des rein Clientseitigen betriebs -  ist, dass dem Server keine Nutzerdaten zugehen, sämtliche Profile etc. liegen auf dem Client, der Nutzer hat volle Kontrolle über seine Daten, der Datenschutz ist gewährleistet. Das erhöht denke ich auch die Akzeptanz bei potentiellen Nutzern. Wer sich an dieser Stelle fragt, &#8220;Adaptivität, was ist das eigentlich in diesem Kontext?&#8221;, der sei auf Seiten wie Amazon verwiesen. Dort wird in Nutzerprofilen das Aufruf- und Kaufverhalten gespeichert, analysiert und daraus auf den User abgestimmte Vorschläge generiert. In diesem Fall ist das aber serverseitige Adaptivität.<br />
Der neue Ansatz ist nun, diese Adaptivität auf dem Client zu realisieren. Hierzu kamen verschiedene Technologien in Frage, darunter Flash, Silverlight, Java Applets, ActiveX und Ajax, es wurde für die Entwicklung schlussendlich auf Ajax gesetzt. Zu Demonstrations- und Testzwecken wurde eine adaptive Suchmaschine &#8220;adaptivity!&#8221; implementiert. (leider habe ich sie nicht im Netz gefunden, ich hätte gerne damit &#8220;herumgespielt&#8221;) Diese Suchmaschine setzte auf einem Server auf der eine ca. 1GB große Linkliste zur Verfügung stellte. Mittels Ajax wurde die Benutzerinteraktion auf der Ergebniswebseite gemonitort. Ein Beispiel war die Suche nach &#8220;Ferrari&#8221;. Auf Seite 3 der Ergebnisliste wurde dann mit einem Link zum Formel1 Rennteam von Ferrari interagiert, d.h. im besten Fall dem Link gefolgt. Bei einer folgenden Suche nach Renault erschien der Link zum Formel1 Team von Renault auf der ersten Ergebnisseite an oberster Position. Ohne die Interaktion mit dem Formel1-Betreffenden Link wäre dieser Link erst auf Seite 14 erschienen. Diese Umsortierung geschah aber nicht auf dem Server sondern clientseitig, indem durch die Ajax-Anwendung die Ergebnisliste gewichtet umsortiert wurde. Dies Funktioniert aber nur, indem an den Links auch semantische Informationen hängen, würde also nicht mit Ergebnissen von Google funktionieren. Interessant wären hier Informationen zur Performanz der Ergebnissortierung bei längeren Listen.<br />
Aus dem Auditorum kamen einige Fragen, u.A. eine berechtigte Frage zur Nachvollziehbarkeit. Da das System bei gleichem Nutzerverhalten unterschiedlich reagiert ist die Bedienung nicht intuitiv, dieses Problem wurde jedoch angegangen, indem ein Panel in der Suchmaschinenoberfläche zu finden ist, in dem die letzten 5 Adaptionsentscheidungen verzeichnet sind und man einzelne Begriffe wie &#8220;Formel1&#8243; löschen kann. Eine weitere Frage betraf den Mehrwert oder Vorteil gegenüber serverseitigen adaptiven Systemen. Das Potential, neben den Datenschutzverbesserungen,besteht, mehrere Quellen und Dienste anzusprechen und ein identisches, clientseitiges Profil für alle diese Dienste zu nutzen.<br />
Herr Hesse gestand in der Diskussion auch ein, dass eine Suchmaschine nicht ein optimales Beispiel darstellt, da hier auch die Suche über verundete Schlüsselwörter möglich ist. Die entwickelten Bibliotheken sind prinzipiell für eine Vielzahl Webanwendungen benutzbar, jedoch durch Zeitdruck im späteren Projektverlauf spezifischer für die Suchmaschine &#8220;adaptivity!&#8221; ausgelegt.<br />
Ein spannendes Projekt mit vielen vorteilen für die Nutzer, weniger für die Dienstbetreiber und ein hochinteressanter Vortrag.<br />
Durch den engen Zeitplan und weil ich mich noch nicht ganz in das Thema eingedacht hatte konnte ich mich nicht mit dem Vortragenden unterhalten, was ich sonst gerne getan hätte. Es blieben jedoch nur 15 Minuten bis zur letzten Keynote.</p>
<p>Diese wurde von <a href="http://www.vis.uni-stuttgart.de/~ertl/">Thomas Ertl</a> von der Universität Stuttgart gehalten und Trug den Titel <a href="http://www.vielmehr.org/muc/?Programm:Eingeladener_Vortrag">&#8220;Interaktive Visualisierung - Wege aus der Datenflut&#8221;</a>. Seine durchaus nachzuvollziehende These war, dass immer größere Mengen an Informationen anfallen und um diese sinnvoll zu sichten müssen sie visualisiert werden. Hierzu brachte er anfangs einige Grundlagen und erläuterte seinen Anspruch an die Visualisierung. Anschließend präsentierte er vier Beispiele, in denen Visualisierung zum Einsatz kommt. Dies waren wirklich komplett untschiedliche Anwendungsbereiche und hintergründe. Das erste Beispiel betraf die Visualisierung von medizinischen Volumendaten; Blutgefäße, Knochen etc. Hierfür wurden Tools entwickelt, die einige vorgefertigte Shader und Funktionen beinhalteten und somit geschultem Personal in medizinischen Einrichtungen ein einfaches Erstellen der entsprechenden Visualisierung von Daten ermöglicht.<br />
Das zweite Bespielt war ein Projekt in zusammenarbeit mit einer englischen Hochschule und behandelte die dort allgegenwärtige Videoüberwachung. Es gibt nämlich das Problem, die ungeheuren Videodaten auszuwerten, das ansehen von 24h Aufnahme benötigt laut Herrn Ertl mindestens vier Stunden bei höchster Konzentration. Der Ansatz war, die Videoaufnahmen auch als &#8220;Volumendaten&#8221; zu verstehen, dass sich an der Zeitachse entlangzieht. Mittels Kantenerkennung und anderen Bildanalyseverfahren wurden die wichtigsten sich bewegenden Bildkomponenten ermittelt und in einer art &#8220;Zeitkurve&#8221;, einem hufeisenförmigen Zeitdiagramm dargestellt. Ich habe leider keine Fotos gemacht, es sah aber sehr merkwürdig aus, ich denke mehr als bestimmte Muster lassen sich so nicht erkennen, laut Aussagen von Herrn Ertl soll es jedoch möglich sein, das zuverlässige auslesen und interpretieren dieser Muster zu erlernen. Ich hätte ehr so etwas erwartet, wie eine automatische Auswertung eben dieser Muster und bei ggf. Auffälligen wird ein Mensch hinzugezogen, der das zu Grunde liegende Bildmaterial sichtet. Ansonsten habe ich ja auch kaum Zeitersparnis, wenn ich kurze Minutensequenzen zu diesen Hufeisendiagrammen umrechne und sie trotzdem von einem Menschen angesehen werden. Bei der Rate 24h in 4h, also 6:1, dürfte man sich das Diagramm von einem Einminutenschnipsel ja auch nur weniger als 10 Sekunden ansehen. Die Zeit um das Diagramm zu generieren noch nicht einmal eingerechnet. Da aber eine Patentanmeldung läuft scheint das ganze aber dennoch irgendwie gewinnbringend zu funktionieren.<br />
Das dritte Beispiel waren, wenn ich das richtig erinnere, Molekulardynamiksimulationen. Hierbei werden moderne Grafikkarten so programmiert, dass sich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geometry-Shader">Geometrieshader</a> z.B. aus Mittelpunkt und Radius Kugeln erzeugt. Hintergrund hierfür sind Simulationen von ca. 500000 Molekülen, die alle als Kugel dargestellt werden sollen. Würde man für all diese Kugeln die Geometriedaten von vielen Polygonen pro Molekül übertragen wäre eine Echtzeitdarstellung nicht mit 25-30fps möglich, da der PCIe-Bus durch die anfallenden Daten mehr als ausgelastet wäre. Da ich selbst seit Jahren nicht mehr spiele, habe ich den Bezug zu aktueller Grafikhardware etwas verloren, finde jedoch sehr interessant, welche Funktionen und Möglichkeiten sich auf diesem Gebiet bieten. Im weiteren Studiumsverlauf gibt es neben meiner Vertiefungsrichtung &#8220;künstliche Intelligenz&#8221; auch noch die Richtung &#8220;Grafik und Multimedia&#8221;. Ich denke ich werde mich dort einfach einmal in die Vorlesungen und Übungen &#8220;einschleichen&#8221; und hoffe, dass dort etwas dieses Themas anklingt. Ist wahrscheinlich ein ziemlich Mehraufwand, zwei Vertiefungsrichtungen zu besuchen, der Vorlesugsplan gibt es aber her und es könnte sich durchaus lohnen.<br />
Das vierte Beispiel von Herrn Ertl war die Patentvisualisierung. Die Daten aus Patentdatenbanken sollten visualisiert werden, zusammenhänge und bezüge zwischen Patenten dargestellt werden etc. Hierzu hat er, vermutlich zeitbedingt, nicht allzu viel gesagt. Das, was ich an Screenshots gesehen habe, hat mich hierbei ehr verwirrt als informiert. Es wurde eine Anwendung gezeigt die über 10 &#8220;Ergebnis&#8221; bzw. &#8220;Informationsfenster&#8221; verfügte, mit den angezeigten Informationen konnte allerdings ich nichts anfangen. man sollte aber mit jedem dieser Fenster interagieren können, um durch den Datenbestand zu navigieren. Da die Navigation und Darstellung so komplex ist, scheinen die Patentdatenbanken und Beziehungen zwischen patenten alles andere als trivial zu sein.<br />
Sein Vortrag endete mit der Aufforderung interdisziplinär zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Da ich einen Ansturm auf Toiletten und Mensa befürchtete ging ich während des Konferenzabschlusses schon aus dem Hörsaal und kann zum Inhalt der letzten Worte nicht viel sagen. Die nächste Mensch und Computer und die nächste DeLFI finden beide in Berlin statt, leider zeitlich und räumlich von einander unabhängig.</p>
<p>Fazit der Konferenz für mich: Es hat sich definitiv gelohnt nach Lübeck zu kommen. Ich hatte zuerst Angst, da ich schon aus Erzählungen den Eindruck hatte, jeder kennt dort fast jeden, dort erst einmal aufzufallen. Ich denke auch, ich war ein Außenseiter, als &#8220;Themenhopper&#8221;, der je nach Interesse mal UP, MuC und DeLFI-Vorträge gehört hat. Schwerpunkt lag für mich auf DeLFI und UP-Vorträgen, da dort doch die meisten Interessen lagen. Leider liegen in diesen Bereichen auch die größten Wissensdefizite. Ich denke dennoch, einen Einblick in diese Themen habe ich gewonnen und kann nun viel besser eine Entscheidung für die Zukunft treffen. In einem Jahr ist das duale Studium mit einem wahrscheinlich guten Bachelor abgeschlossen, die Deutsche Post IT schließt ihre Standorte außer Bonn und Darmstadt. Interesse für Usability- und Designthemen und weniger Lust auf Account Management sondern ehr kreative und produktive Tätigkeiten, wo am Ende selbst etwas greifbares geschaffen wird&#8230; ich denke die Tendenz ist schon klar, ich muss mir nur etwas Gedanken über das wo und wie machen. Als Einblick, zum Aufzeigen von Optionen, und Orientierungshilfe war die Konferenz für mich auf jeden Fall ein voller Erfolg. Die DeLFI Vorträge geben Anlass zu Diskussionen mit einigen Dozenten und es entstehen sicher einige Projektideen für folgende Jahrgänge. Vielleicht kommt das eine oder andere auch als Anstoß für meine Bachelorthesis in Frage, das wäre aber mit der Firma auszuloten.</p>
<p>Ich denke, die Konferenz wird mich noch eine weile beschäftigen, ich werde auch über einige Vorträge noch weiter nachdenken, Aposdle im Auge behalten und über meine neuen Erkenntnisse berichten.<br />
Ich frage mich, ob ich irgendwie an die Folien der Vortragenden herankomme, es gab auch einige Vorträge die ich auf Grund von Überschneidungen nicht sehen konnte, da würde ich gerne die Folien lesen, auch von gesehenen wären die Folien sicher hilfreich.</p>
<p>An dieser Stelle auch noch einmal Dank an &#8220;Chi&#8221;, in dessen Blog ich hier meinen Senf zur Vielmehr schreiben durfte.</p>
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		<title>Viel kommt nicht mehr</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 09:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vielmehr08]]></category>
<category>Vielmehr08</category>
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		<description><![CDATA[Ich sitze nun in der letzten Vortragssitzung vor dem letzten Keynote und Konferenzende. Ich denke aber, das wird noch einmal interessant, Thema ist &#8220;MC/V14: Vorträge Benutzermodellierung und Adaptivität&#8221;, der Erste Vortrag wird von Anja Naumann von den Deutsche Telekom Laboratories gehalten und behandelt die Klassifikation von Benutzertypen.
Es geht um eine Benutzerklassifikation mit Fokus auf Usabilityanforderungen.
Okay, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze nun in der letzten Vortragssitzung vor dem letzten Keynote und Konferenzende. Ich denke aber, das wird noch einmal interessant, Thema ist &#8220;MC/V14: Vorträge Benutzermodellierung und Adaptivität&#8221;, der Erste Vortrag wird von Anja Naumann von den Deutsche Telekom Laboratories gehalten und behandelt die Klassifikation von Benutzertypen.<br />
Es geht um eine Benutzerklassifikation mit Fokus auf Usabilityanforderungen.</p>
<p>Okay, der erste Vortrag ist fast vorbei, es war nicht ganz so spannend wie gedacht, kein überraschendes Ergebnis der Untersuchung, eine ähnliche Aufsplittung der Benutzer hatte ich so erwartet.<br />
Interessant waren dann die eigenen Aussagen zur Usability der einzelnen Benutzer, später kategorisiert in die Benutzergruppen. Einiges zwar auch offensichtlich, wieder Benutzertyp, der aus der &#8220;PC-Spiel-Ecke&#8221; kommt relativ gute Kompetenzen und ein hohes Interesse hat, aber der Spaß und die Attraktivität der Geräte/Oberflächen im Vordergrund steht.<br />
Die Auswertung - so sie einmal öffentich zugänglich wird, sollte man sich aber schon einmal ansehen.</p>
<p>Der zwiete Vortrag von Stefan Hesse von der TU Dresden beginnt nun. Es soll nun also um &#8220;Client-seitige Adaption webbasierter Anwendungen mit Ajax&#8221;. Hinterher mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Viel Erfolg</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 07:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vielmehr08]]></category>
<category>Vielmehr08</category>
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		<description><![CDATA[Wollte ich Moni eigentlich vorher wünschen. Hab ich vorher leider nicht mehr geschafft, aber den Vortrag habe ich noch gehört. Für mich war es nicht so viel neues, da ich ja weiß was Moni auf Arbeit so treibt und selbst schon einen ihrer Usability-Tests mitgemacht habe.
Sie hat kurz erläutert, was sie Testen, in welchem Rhythmus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollte ich Moni eigentlich vorher wünschen. Hab ich vorher leider nicht mehr geschafft, aber den Vortrag habe ich noch gehört. Für mich war es nicht so viel neues, da ich ja weiß was Moni auf Arbeit so treibt und selbst schon einen ihrer Usability-Tests mitgemacht habe.<br />
Sie hat kurz erläutert, was sie Testen, in welchem Rhythmus getestet wird und kurz angerissen, wie ausgewertet wird. Auch die Fragen hat sie souverän beantwortet. Ein bisschen Nervosität hat man bei ihr schon gemerkt, aber das ist ja normal. Nichts desto trotz war ihr Bammel davor unbegründet und sie wurde nicht zerrissen. <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Mal schauen, was die weiteren Vorträge der Reihe UP/V15: Methoden und Prozesse bringen.</p>
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		<title>Vielmehr 2008 - der zweite Tag</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 23:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es ist schon wieder viel später, als eigentlich für den Tagesbericht geplant, aber was soll&#8217;s. Ich hoffe, er wird nicht wieder so lang wie der gestrige, ich versuche aber wieder den Tag chronologisch abzuarbeiten.
Die Keynote am morgen. 9:00 bis 10:20 hielt Gilbert Cockton, ein Professor an der Universität von Sunderland.
Thema wie gesagt &#8220;Load while Aiming; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon wieder viel später, als eigentlich für den Tagesbericht geplant, aber was soll&#8217;s. Ich hoffe, er wird nicht wieder so lang wie der gestrige, ich versuche aber wieder den Tag chronologisch abzuarbeiten.</p>
<p>Die <a href="http://www.vielmehr.org/upa/?Keynote">Keynote</a> am morgen. 9:00 bis 10:20 hielt <a href="http://osiris.sunderland.ac.uk/~cs0gco/">Gilbert Cockton</a>, ein Professor an der <a href="http://services.sunderland.ac.uk/">Universität von Sunderland</a>.<br />
Thema wie gesagt &#8220;Load while Aiming; Hit?&#8221; als Metapher&#8230; es gibt nicht so viel zu sagen, man kann vielleicht kurz zusammenfassen, dass Usability kein Selbstzweck ist sondern der Weg zum Ziel. Ziel ist auch nicht etwas aus Usabilitysicht perfekt zu machen sondern &#8220;usable enough&#8221;. Er unterscheidet zwischen Value und Worth, wobei er sagt &#8220;worth is the benefit of value over costs&#8221;. Er vertritt Worth-Centered-Development hat auch ein Instrument hierfür entwickelt. Wenn ich das richtig verstanden habe, ein auf High Value Maps, einer Methode aus der Psychologie, basierendes Konzept der &#8220;Worth Maps&#8221;.<br />
Sein Schluss war die Erkenntnis, dass die Geschützsstandanalogie falsch oder schlecht sei sondern das Bogenschießen ehr eine bessere Beschreibung abgibt. Dort zielt man auch, während man läd, danach schießt man und guckt, ob getroffen wurde.</p>
<p>Zweiter Block, 11:00 bis 12:30, Barierefreie Systeme.<br />
Wie heute nachmittag schon beschrieben, der erste Vortrag von <a href="http://www.psychologie.hu-berlin.de/mitarbeiter/1680826">Michael Sengpiel</a> von der Humboldt Universitär Berlin. Das beschriebene Messverfahren für die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Computer_literacy">&#8220;Computer Literacy&#8221;</a> basiert auf einem Testbogen, bei welchem verschiedenen allgemeinen Symbolen die >Funktionen zugeordnet werden sollen. Hierbei gab es verschiedene Testreihen unter älteren und jüngeren Probanden und gleichzeitig auch eine Bestimmung der normalen Computererfahrung und Nutzungszeiten etc. Die Ergebnisse waren wie erwartet bei den jüngen höher bzw deutlich besser. Nachdem der Projektgegenstand des <a href="http://www.psychologie.hu-berlin.de/prof/ingpsy/forschung/ALISA">ALISA Projekts</a> in dem Herr Sengpiel arbeitet untersucht wurde, wurde bei der Auswertung der Ergebnisse erkannt, dass der beste Indikator mit der höchsten Signifikanz eben die allgemeine Computer Literacy ist. Diese ließ sich dann im Versuch aufgabenspezifisch durch ein kurzes Schulungsvideo für den getesteten Sachverhalt verbessern und somit erreichten auch ältere Menschen deutlich bessere Versuchsergebnisse. Schönen Gruß hierbei an Herrn Höhne, der mich im letzten Semester mit Statistik erfreut hat, dadurch habe ich die Auswertungen tatsächlich nachvollziehen können. Sag noch mal einer, was man in der Uni lernt braucht man nicht.<br />
Zum zweiten Vortrag, &#8220;Zugang zu elektronischen Fahrplananzeigen&#8221;, von Gerhard Weber von der TU Dresden gibt es nicht viel mehr zu sagen als heute Nachmittag schon, halt ein Client/Server System zur Fahrplanauskunft mit mobilen Endgeräten und Zielgruppe körperlich behinderter Menschen und die entsprechenden Erhebungen hierzu. Ich fand den Titel nur etwas schlecht gewählt, da es ja eben nicht um den Zugang zu den elektronischen Anzeigen geht sondern um alternative Zugänge zu den Fahrplaninformationen. Bleibt nur zu sagen, so ein System hätte ich auch gern in Berlin, manchmal fahren die Bahnen nachts auch nur noch selten, da wäre es schon gut zu wissen, in wieviel Minuten die Bahn an der bestimmten Haltestelle ist. Nur Client/Server ist etwas unschön, wenn ich in 10 Städten bin oder war habe ich 10 verschiedene Clients. Warum nicht als Webservice, die Mobiltelefone sind heute alle in der Lage Webseiten anzuzeigen und einige können sie sogar mittels Screenreader vorlesen. Dann könnte man diesen Service auch für weitere Menschen öffnen. Denn nun liegt eine MMS die durch den Client versendet und ausgewertet wird zu Grunde, da sind die Datentarife auch nicht teurer.<br />
Beim dritten Vortrag hatte ich den Eindruck, es läuft ein Wettbewerb um die längste Vortragsüberschrift. Er war betitelt mit &#8220;Ein web-service zur schnellen Erfassung graphisch repräsentierter Informationen durch visuell Beeinträchtigte&#8221; und die Titelfolie der Präsentation war fast komplett mit Titel gefüllt. Dennoch hat Gerhard Plaßmann interessante Dinge in seinem Vortrag erzählt. Es wurde ein prototypischer Webservice entwickelt. Eine Java-Applikation, die die Webseite der <a href="http://www.tagesschau.de">Tagesschau</a> abscannt und das &#8220;Quer lesen&#8221; der Themen und die persönliche Wichtung zu simulieren und somit für Blinde eine Themenliste mit zugehörigen Artikeln zu erstellen, die Braille-kompatibel ist. Hierbei wurden auch die Struktur der Seite und PushUp-Effekte berücksichtigt und der Algorithmus hatte über 80% der Themen einer Probandengruppe korrekt als die relevantesten eingeordnet. Persönlich finde ich den Ansatz und die hintergründe der Auswahl, also &#8220;wie das funktioniert&#8221;, also die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Feature_integration_theory">feature integration theory</a> von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anne_Treisman">Anne Treisman</a> sehr interessant, da ich davon ja noch nie etwas gehört habe. Wahrscheinlich &#8220;tickt&#8221; Google News intern ähnlich, noch vermischt mit einer Relevanzbestimmung durch Häufigkeit über verschiedene Nachrichtenquellen. Ich sollte mich damit einmal tiefer beschäftigen, da ich denke dass durch immer größere Informationsmengen die Aufnahme von Informationen irgendwie optimiert werden muss und eben (für mich) unwichtiges wie Klatsch&#038;Tratsch herausgefiltert werden sollte. Gerade wenn ich bedenke, wie viele Stunden ich manchmal auf Newsseiten und Tickern verbringe, um &#8220;alles interessante zu lesen&#8221;. Etwas, das da regelmäßig drüber läuft und nach Relevanz und Häufigkeit und meinen persönlichen Präferenzen sucht wäre schon sehr schön.</p>
<p>Dritter Block nach der Mittagspause, diesmal von 14:00 bis 15:30. Ich habe mich für eine Veranstaltung aus der Teilkonferenz DeLFI entschieden, gemeinsame Überschrift &#8220;Vertrauen und Datenschutz&#8221; bezogen auf e-Learning Systeme.<br />
Da der Datenschutz, Datensicherheit etc ja irgendwo ein privates Interesse von mir ist, ich aber durch das Studium ja auch in e-Learningsystemen - und sei es nur der <a href="http://ipool.ba-berlin.de/">iPool</a> des FB II der FHW, trifft es mich ja auch im Studienalltag.<br />
Es begann Christian Eibl mit seinem Vortrag über &#8220;Vertraulichkeit persönlicher Daten in Lern-Management-Systemen&#8221;. Er untersuchte die Daten, die in gängigen Systemen wie Moodle und Ilias anfallen und stellte die Gefahren heraus, was damit möglich ist. Einiges war echt erschreckend, so konnte ein höher priveligierter User, in diesem Fall ein Lehrender sich mit einer Funktion &#8220;log in as user&#8221; als einer seiner Studierenden einloggen und somit auf das komplette Profil zugreifen, Nachrichten schreiben, private Notizen einsehen etc. In der nachfolgenden Diskussion wurde das allerdings wieder etwas relativiert, da zum einen eine ältere Version von Moodle als Negativbeispiel herangezogen wurde und zweitens eine unkonfigurierte Standardinstallation betrachtet wurde. Also ein durchaus ein wenig konstruiertes Szenario. Sicher unschön ist, dass sich dennoch viele Statistik und Logginfunktionen wohl gar nicht abschalten lassen, da sie hart codiert sind.<br />
Der nächste Vortrag von Jan Hansen von der Hochschule Darmstadt befasste sich mit den rechtlichen Grundlagen und beleuchtete die Datenschutzproblematik begonnen bei den EU-Richtlinien bis hin zu bundeslandspezifischen Hochschulgesetzen. Allerdings aus der Sicht der Hochschulen, die bestimmte Daten erfassen wollen. Berlin ist übrigens das einzige Bundesland, das in seinem <a href="www.berlin.de/imperia/md/content/senwfk/pdf-dateien/recht/berliner_hochschulgesetz.pdf">Hochschulgesetz</a> (im §6) Regelungen zur Datenerfassung enthält. Es war im Prinzip nicht so viel neues enthalten, dennoch eine ganz gute Zusammenfassung die auch neue Schlussfolgerungen zulies.<br />
Der dritte Vortrag, gehalten von Sybille Hambach, hatte es in sich. Thema war &#8220;Datenschutzfragen bei der Etablierung einer Arbeitsprozess-integrierten e-Learning-Lösung&#8221;. Klingt erst einmal spannend, man könnte allerdings zusammenfassend sagen, in diesem Projekt klang an &#8220;Ja, wir wissen, es gibt datenschutzrechtliche Bedenken und Probleme, bisher sind die aber noch nicht aktuell, daher schieben wir die auf die lange Bank&#8221;. Von den sozialen Aspekten mal ganz abgesehen ist das zu Grunde liegende Projekt bedenklich. Es geht wie bereits geschildert um <a href="http://www.aposdle.tugraz.at/">Aposdle</a>, einer in den Arbeitsprozess integrierten e-Learningsoftware. Damit das Konzept der Software funktionieren kann ist es allerdings nötig, sämtliche Aktivitäten am Rechner zu loggen. Richtig gelesen, SÄMTLICHE. Jeder Klick, jeder Tastendruck wird geloggt, analysiert, ausgewertet und in ein Profil übernommen anhand dessen die Software Vorschläge macht und andere bei der Problemlösung unterstützt. Was Aposdle leisten soll, wurde in einem kurzen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4ToXuOTKfAU">Youtube Video</a> (~5min) zusammengefasst. Die Idee an sich ist sehr interessant und man sollte diesen Ansatz verfolgen, aber nicht so! Ich werde mich mal schlau machen und ein bissche zu Aposdle lesen, wenn man etwas finden kann. Die Richtung ist bedenklich und bedeutet Totalüberwachung am Arbeitsplatz. Dass das die Betriebsräte der Testenden Firmen mitgemacht haben verwundert mich ehrlich gesagt. Mit einer, wie der Datenschutz im Moment realisiert wurde, sessionbezogenen Zustimmung zur Privacy Policy ist da aus datenschutztechnischer Sicht meiner Meinung nach nichts gewonnen. Ich werde da dran bleiben und meinen Senf dazu veröffentlichen. Ich bin erschreckt und beunruhigt, das so eine Totalüberwachung, wenn auch als Nebenprodukt, durch EU-Projekte gefördert wird.</p>
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		<title>Viele Bauchschmerzen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 14:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich habe gerade zum Abschluss eine Vortragsreihe über Datenschutz und Vertrauen in e-Learningsystemen angesehen. Der letzte Beitrag behandelte &#8220;Aposdle&#8221;, eine e-Learning Umgebung für &#8220;learning at work&#8221;. Da mein Akku bald leer ist und mich heute keine Vorträge mehr ansprechen fahre ich nun nach Hause und werde dann anfangen den Tag zu rekapitulieren und die versprochenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade zum Abschluss eine Vortragsreihe über Datenschutz und Vertrauen in e-Learningsystemen angesehen. Der letzte Beitrag behandelte <a href="http://www.aposdle.tugraz.at/">&#8220;Aposdle&#8221;</a>, eine e-Learning Umgebung für &#8220;learning at work&#8221;. Da mein Akku bald leer ist und mich heute keine Vorträge mehr ansprechen fahre ich nun nach Hause und werde dann anfangen den Tag zu rekapitulieren und die versprochenen Berichte zu schreiben.<br />
Dann werde ich auch erklären, wieso ich nun viele Bauchschmerzen habe.</p>
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		<title>Viel interessantes</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 10:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Vorträge zu den barrierefreien Systemen sind nun vorbei und es war sehr interessant. Sie waren alle recht theoretisch, die zu Grunde liegenden Untersuchungen und Projekte aber allesamt interessant. Auch für nicht eingeschränkte menschen, meiner Meinung nach.
Der erste Vortrag bezog sich auf &#8220;The computer literacy scale (CLS) for older adults - development and validation&#8221; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorträge zu den barrierefreien Systemen sind nun vorbei und es war sehr interessant. Sie waren alle recht theoretisch, die zu Grunde liegenden Untersuchungen und Projekte aber allesamt interessant. Auch für nicht eingeschränkte menschen, meiner Meinung nach.<br />
Der erste Vortrag bezog sich auf &#8220;The computer literacy scale (CLS) for older adults - development and validation&#8221; und wurde von Michael Sengpiel von der Humboldt Universität gehalten. Dabei wurde ein neu entwickeltes Verfahren zur Messung der &#8220;Computerlesfähigkeit&#8221; (illiterate = Analphabet) vorgestellt. Ein ziemlich interessanter Ansatz, den wir sicher vor einem Semester für unser Semesterprojekt hätten benutzen können. Er zielt speziell auf ältere Menschen ab, die eben über eine geringe &#8220;Computer Literacy&#8221; verfügen. Ich denke, ich werde heute abend dazu mehr schreiben.<br />
Der zweite Vortrag behandelte einen Mobilen Service für behinderte bzw. eingeschränkte Personen. Ihnen sollte ein möglichst leicht benutzbares System geboten werden, dass ihnen ermöglicht den Inhalt von elektronischen Fahrplananzeigen &#8220;auf ihr mobiles Endgerät zu holen&#8221; und - speziell bei Blinden - ihn mittels Screenreader vorlesen zu lassen.<br />
Zum dritten nur kurz, da ich zum Mittag muss.<br />
Er behandelte ein Modellprojekt bzw. eine Vorstudie um für sehbehinderte Menschen ein &#8220;überfliegen&#8221; von Webseiten zu implementieren. Es wurde ein Webservice als Prototyp realisiert, der die Webseite der <a href="http://tagesschau.de">Tagesschau</a> abscannte und mittels eines Algorithmus die 9 relevanten Schlagworte heraussucht und xpath-links zu ihnen anbietet. Ich denke, das könnte man nicht nur als sehbehinderter Mensch brauchen. <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wie gesagt. Später mehr dazu, jetzt muss erst einmal mein knurrender Bauch versorgt werden.</p>
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		<title>Viel zu wenig Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hm.. ich habe mir zwar gerade bei dem Vortrag von Gilbert Cockton einiges an Notizen gemacht, die halbe Stunde zwischen den Vorträgen reicht allerdings kaum, um das in einen Blogeintrag zu gießen. Ich sitze jetzt schon in er nächsten Veranstaltung, die gleich beginnen müsste.
Das Thema diesmal ist Barierefreie Systeme. Mal schauen, wie es wird, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm.. ich habe mir zwar gerade bei dem Vortrag von Gilbert Cockton einiges an Notizen gemacht, die halbe Stunde zwischen den Vorträgen reicht allerdings kaum, um das in einen Blogeintrag zu gießen. Ich sitze jetzt schon in er nächsten Veranstaltung, die gleich beginnen müsste.<br />
Das Thema diesmal ist <a href="http://www.vielmehr.org/muc/?Programm&#038;normal#MC_V7">Barierefreie Systeme</a>. Mal schauen, wie es wird, ich denke, es ist zumindest ein interessantes und wichtiges Thema.</p>
<p>Ich hoffe ich finde in der Mittagspause Zeit, über die Eröffnungskeynote und die jetzigen Vortäge zu bloggen, damit nicht wieder so ein fetter Eintrag wie gestern Abend nötig wird.</p>
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		<title>Viel zu spät</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 07:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vielmehr08]]></category>
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		<description><![CDATA[Naja, ich habe es geschafft und war nur wenige Minuten zu spät&#8230; bedingt durch die elende Parkplatzsuche.
Es hab sich aber scheinbar gelohnt, die Keynote ist nicht schlecht, zumindest das, was ich bisher gesehen habe. Der Titel ist inzwischen klar, es geht um Usabilityziele, als Aufhänger der Vergleich Usability mit Gefechten. Wurde früher nach dem Motto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ich habe es geschafft und war nur wenige Minuten zu spät&#8230; bedingt durch die elende Parkplatzsuche.<br />
Es hab sich aber scheinbar gelohnt, die Keynote ist nicht schlecht, zumindest das, was ich bisher gesehen habe. Der Titel ist inzwischen klar, es geht um Usabilityziele, als Aufhänger der Vergleich Usability mit Gefechten. Wurde früher nach dem Motto &#8220;Laden, Schießen, gucken wo wir getroffen haben, dann das &#8220;Ziel&#8221; festlegen&#8221; gemacht. <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Später mehr</p>
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		<title>Viel zu lange geschlafen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 06:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konferenzspam]]></category>

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<category>Konferenzspam</category><category>Vielmehr08</category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich schon vor einer Stunde aufgestanden sein&#8230;
Um 9 beginnt die heutige Eröffnungskeynote namens &#8220;Load while aiming; Hit?&#8221; worunter ich mir noch nichts vorstellen kann. Ich muss noch duschen und nach Lübeck reinfahren. Ich hoffe, ich schaffe das noch rechtzeitig. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich schon vor einer Stunde aufgestanden sein&#8230;<br />
Um 9 beginnt die heutige Eröffnungskeynote namens &#8220;Load while aiming; Hit?&#8221; worunter ich mir noch nichts vorstellen kann. Ich muss noch duschen und nach Lübeck reinfahren. Ich hoffe, ich schaffe das noch rechtzeitig. <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vielmehr 2008 - Der erste Tag</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 22:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
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<category>Arbeit</category><category>Vielmehr08</category>
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		<description><![CDATA[Nun liegt er hinter mir, der erste Tag auf der Vielmehr. Ich muss sagen, bisher fand ich es sehr interessant. Für mich als Fachfremden und aus Usabilitysicht völlig Unvorbelasteten ist es natürlich etwas schwer, zwischen den vielen Psychologen und Usability Consultants vor Ort alles zu verstehen und mitzunehmen. Ich habe den Eindruck, dass eher weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun liegt er hinter mir, der erste Tag auf der Vielmehr. Ich muss sagen, bisher fand ich es sehr interessant. Für mich als Fachfremden und aus Usabilitysicht völlig Unvorbelasteten ist es natürlich etwas schwer, zwischen den vielen Psychologen und Usability Consultants vor Ort alles zu verstehen und mitzunehmen. Ich habe den Eindruck, dass eher weniger Entwickler und eigentlich kaum jemand ohne entsprechenden fachlichen Hintergrund anwesend ist. Einige Vorträge waren deswegen für mich schwer zugänglich, interessant waren sie dennoch (fast) alle.</p>
<p>Eröffnet wurde die Fachtagung - gestern gab es im Vorfeld bereits Workshops, an denen ich nicht teilgenommen habe - von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Herczeg">Michael Herczeg</a>, der eine kurze Ansprache mit einigen anderen Organisatoren hielt, bevor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Schulmeister">Rolf Schulmeister</a> einen sehr interessanten Vortrag hielt.</p>
<p>Sein Thema war die Fragestellung, ob es wirklich eine Net-Generation gibt. Sein Standpunkt dazu: nein. Das hat er dann mit einer Vielzahl an Grafiken, Statistiken etc. sehr schön dargelegt. Einiges kann ich selbst bestätigen, immerhin gehöre ich ja zur Generation-Net, einiges nicht ganz teilen. Allerdings bin ich auch technikaffin und stecke ja ehr in dem Bereich, bin also ehr nicht repräsentativ. Einiges hätte er meiner Meinung nach noch weiter herausstellen können, z.B. die vermischte Mediennutzung. Ich meine, viele sitzen doch vor dem Rechner, hören irgendwelche mp3s oder Podcasts, haben den Instant Messenger offen, lesen irgendwelche Webseiten oder schauen irgend einen Videostream. Da aber alles irgendwie immer in Kategorien wie Audio, Video/TV, Kommunikation, lesen eingeteilt wird, wird es bei so einer Mediennutzung schwierig das irgendwie zu Kategorisieren und auseinander zu klabüstern.<br />
War aber ein sehr guter Vortrag und ein Vortragsstil, der Lust auf mehr machte.</p>
<p>Im Anschluss daran ging es um 11Uhr zu den &#8220;Young Professionals&#8221;, dort wurde <a href="http://season.openusability.org/">&#8220;Seasons of Usability&#8221;</a>, ein Projekt das Usability-Studenten die Arbeit in Open Source Projekten ermöglicht, ähnlich wie der <a href="http://code.google.com/soc/">Google Summer of Code</a>, von <a href="http://ellen.reitmayr.net/">Ellen Reitmayr</a> vorgestellt.<br />
Leider wurden die Projekte und Konkrete Ergebnisse nur kurz angerissen, da hatte ich mir mehr versprochen und war ein wenig enttäuscht. Allerdings sind die Ergebnisse auf den Webseiten dokumentiert und einsehbar, also nichts, was man sich nicht selbst anlesen kann. Eines der Projekte war aber z.B. der - oder die? - <a href="http://www.kde.org/">KDE</a>. Dort wurden für <a href="http://kde.org/announcements/announce-4.1.1.php">KDE4</a> neue Human Interface Guidelines erarbeitet, die man, wenn man sich KDE4 schon einmal angesehen hat, auch wiederfindet.<br />
Eine Aussage fand ich jedoch auch etwas&#8230; frustrierend. Nachdem eine Vielzahl der &#8220;Young Professionals&#8221;, zu denen ich gleich noch kommen werde, und Zuhörer aus dem Psychologiebereich kommen oder anderweitig mit Usability zu tun haben, wurde gesagt, der Fokus liege ehr auf Leuten, die Usability als Berufsziel haben und nicht bei Leuten wie mir, die &#8220;mal reinschnuppern&#8221; wollen, weils gerade &#8220;in&#8221; ist.<br />
Gut, bei mir hat das Interesse auch andere Gründe, ich überlege mich ja in diesen Bereich zu entwickeln, da ich in der Praxis festgestellt habe, dass in der Hinsicht sowohl bei den Applikationen die wir im universitären Bereich als auch &#8220;auf Arbeit&#8221; erstellen, eigentlich keine Usability vorhanden ist und weder Zeit noch Geld noch Wunsch da ist, etwas zu verändern. Na gut, der Wunsch ist bei mir schon da, nur das Können nicht. Ich denke aber, das klang auch in einem späteren Vortrag an, eine Sensibilisierung der Entwickler für Usabilitythemen oder sogar der Aufbau von solchen Kompetenzen ist definitiv nicht verkehrt.<br />
Danach stellten einige mehr oder weniger &#8220;Young&#8221;e Professionals sich und ihre Unternehmen vor. Viel war daraus nicht für mich mitzunehmen, außer, dass es doch verschiedene Hintergründe und Herangehensweisen gibt und &#8220;man sich gegenseitig kennt&#8221;. <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Leider kam auch hierbei nicht viel Konkretes zu Tätigkeit rüber, das mag aber auch wieder daran liegen, dass die anderen Hörer eben wussten, wovon sie reden und sich über die Methodik nicht mehr wirklich unterhalten müssen.<br />
Es folgte eine kurze Kaffee und Frühstückspause, danach stürzte ich mich in den nächsten Usability-Vortrag mit der schlichten Überschrift &#8220;Usability Praxis 1&#8243;.<br />
Hier gab es drei Vorträge mit praxisbezogenen Beispielen.<br />
Den Auftakt bildete &#8220;Usability und/oder Security&#8221;, en Vortrag der im Grunde etwas erzählte, was eigentlich klar sein dürfte. Sicherheit und Benutzbarkeit läßt sich nicht gleichzeitig maximieren. Wer hätte das gedacht. Nein, das klingt nun so, als wäre der Vortrag schlecht gewesen, aber das war er nicht. Diese These wurde mit schönen Beispielen, von TAN-Verfahren bis zur elektronischen Gesundheitskarte belegt und durchaus kritisch beleuchtet.<br />
Im Anschluss hielt Roland Hartwig einen Vortrag &#8220;Dann macht es doch selbst! - Entwickler als Usability-Experten&#8221;, auf den ich mich weiter oben schon bezogen habe. Dort wurde genau das gemacht, was bei den &#8220;Young Professionals&#8221; nicht priorisiert wurde. Das mag daran liegen, dass der Hartwig selbst einen Informatikerbackground hat, bevor er zur Usability kam. Die Entwickler mussten in einem Projekt selbst kritisch testen und wurden so für Usability sensibilisiert, es wurde der Dialog gesucht und von einer Usability-Consulting Firma über Monate beratend und steuernd eingegriffen um den Entwicklern die nötigen Fertigkeiten und Einsichten zu geben. Einige der durchaus nicht jungen Entwickler waren vor Ort und äußerten sich positiv darüber, nachdem anfänglich im Projekt Skepsis vorherrschte. Das hat mich dann wieder ein bisschen versönlicher gestimmt.<br />
Den Abschluss vor dem Mittag bildete dann der Vortrag &#8220;User Experience Research als früher Erfolgsfaktor in der Produktentwicklung&#8221; von dem ich nicht ganz so viel mitgenommen habe, da meine Aufmerksamkeit doch deutlich litt und ich absolut nicht im Thema steckte. Das nachvollziehen fiel mir dementsprechend schwer, es ging aber um Ethnografische Methoden in der Usability, obwohl zu Recht nachfolgend die Frage aufkam, was denn die im Vortrag geschilderten Methoden mit Ethnologie bzw Ethnografie zu tun hätten. Es ist der einzige Vortrag, der mit heute nicht wirklich im Gedächnis geblieben ist, zum Teil wegen des Themas, zum Teil, weil er - wohl nicht nur für mich - schwer verständlich war.<br />
Es folgte die Mittagspause. Nach kurzem herumirren auf dem Campus landeten wir in einer Art Café in einem recht neu Aussehenden Unigebäude. Recht neu schien auch die Bedienung zu sein, die zweimal nach der Bestellung fragte, diese jedes mal umständlich, unleserlich und erschreckend langsam in Blockbuchstaben aufschrieb, um dann nach gut 45 Minuten trotzdem ein falsches Essen zu bringen. Da fragt man sich schon, was bei nur gut 5 Gerichten und vielleicht 10 Tischen so schwer sein kann.<br />
Frisch gestärkt ging es in den Nachmittag, 14Uhr begannen die für mich letzten Vorträge. Diesmal entschied ich mich für einen Block aus dem Programm der DeLFI, Schwerpunkt e-Learning. Für mich besonders vor dem Hintergrund interessant, da hier ein Dozent spricht, der seine Vorlesung komplett in den e-Learning-Bereich verlagert hat und einer unserer Dozenten im FB II der FHW zumindest für seine Vorlesungen e-Learning einsetzen, bzw. Feedback auf elektronischem Wege bekommen möchte. Das liegt bei uns aber ehr daran, dass er bedingt durch Schwerhörigkeit fragen aus dem Auditorium nicht mehr versteht. Da er sonst zwar etwas kauzig aber sehr kompetent, aufgeschlossen und experimentierfreudig ist, böte sich hier Potential für ihn und uns seine Wissensvermittlung zu verbessern.<br />
Der erste Wortbeitrag stammte von einem Dozenten der FH Osnabrück, der über seine oben erwähnte e-Learning Lehrveranstaltung berichtete. Eine Kombination aus Script, VideoPodcasts von Vorlesungsaufzeichnungen, kommentierte Präsentationsfolien und Onlinetests steht den Studenten jederzeit zur Verfügnung. Zusätzlich hierzu findet als &#8220;Ersatz&#8221; der Präsenzveranstaltungen eine Art Live-Podcast statt, in der den Studierenden die Möglichkeit gegeben wird Fragen zum selbst erarbeiteten Stoff zu stellen. Das erhöht zwar meiner Meinung nach etwas den Druck auf die Studierenden, allerdings bietet es auch viel Potential. Ich denke ich werde unseren Dozenten einmal darauf ansprechen, vielleicht ist es interessant für ihn und es ergeben sich zumindest für nachfolgende Jahrgänge Verbesserungen und Studienprojektthemen aus dieser Thematik. <a href="http://www.ecs.fh-osnabrueck.de/hybrideslernen.html">Informationen</a> hierzu findet man auf der Webseite der FH Osnabrück.<br />
Der zweite Vortrag wurde von zwei Studierenden der Universität Augsburg gehalten. Sie haben unter den etwas sperrigen Titel &#8220;Entwicklung einer Plattform zur Integration informeller Projektaktivitäten in das formale Hochschulcurriculum&#8221; über ein weiteres, für &#8220;uns&#8221; direkt interessantes Projekt berichtet. Es geht hierbei darum, außerstudienplanmäßige Aktivitäten zu reflektieren, dokumentieren, kommunizieren und einen Grundstein zu legen, um diese speziellen Modulen zuzurechnen und Credit-Points etc. dafür zu vergeben. Dies meint z.B.  die Arbeit einer &#8220;Medienstudentin&#8221;, die für Campusradio oder Campusfernsehen berichte verfasst und diese freiwilligen Aktivitäten anrechnen lassen kann. Mittels einer Webplattform sollen Fortschritte in Blogeinträgen dokumentiert werden, Ergebnisse gespeichert werden können und abschließend aus ausgewählten Blogeinträgen ein Arbeitsbericht generiert werden können. Im Prinzip das gleiche, was im Dualen Studium während der Praxisphase geschieht. Ein Projekt wird umgesetzt bzw. Projektmodule entwickelt, das ganze dann per Hand als Bericht verfasst und abschließend durch den entsprechenden Dozenten bewertet und in Credit Points vergolten und dem Studium hinzugerechnet. Durch dieses System könnte man dabei 1) seine Arbeit besser organisieren und 2) ein direkteres Feedback und Anregungen schon während der Praxisphase bekommen. Das bedeutet allerdings Mehraufwand für Studierende und Lehrende, zu dem auf beiden Seiten sicher nicht alle bereit sind. Trotzdem sollte ich an diesem Thema dranbleiben und die Projektseite im Auge behalten.<br />
Zu guter letzt ging es um &#8220;Lernplattformen in der Schule - zwei Ansätze im Vergleich&#8221;, gehalten von Jens Drummer. Hierbei ging es, etwas theoretischer und wissenschaftlicher gehalten um den Einsatz von e-Learnin-Plattformen an der Schule. Einmal mit Fokus auf gewünschter Gruppenarbeit und Gruppenlernen innerhalb der Plattform und einmal mit Fokus auf individuelles Lernen und Kommunikation mit dem Lehrenden. Hierzu gab es eine Vielzahl an Statistiken und einige durchaus interessante Ergebnisse und Schlussfolgerungen. Klar, ich &#8220;stecke&#8221; in dem Thema nicht drin, dennoch hat man ja gewisse Vorstellungen und Erwartungen, die eben nur zum Teil bestätigt wurden. Generell finde ich es aber interessant, dass diese Ansätze in maßen wirklich im Schulbetrieb getestet werden.<br />
Da es schon spät ist und der Eintrag hier nun doch schon am &#8220;Folgetag&#8221; erscheint, möchte ich nicht weiter ins Detail gehen. Ich bin auch schon ziemlich müde, sollte ich Blödsinn oder Unverständliches geschrieben haben, sehe man mir das bitte nach und weise mich darauf hin, ich gelobe Besserung und Korrektur. <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Vielmehr 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 13:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Ich bin gerade auf der fachübergreifenden Tagung Vielmehr 2008, es geht u.A. um eLearning, Usability und Mensch-Maschine-Interaktion.
Im Moment habe ich leider nicht die Zeit und Ruhe über die einzelnen Vorträge zu berichten, aber ich werde versuchen heute Abend ein kleines Review zu den von mir besuchten Vorträgen zu geben. Es waren bisher einige interessante Dabei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade auf der fachübergreifenden Tagung <a href="http://vielmehr.org">Vielmehr 2008</a>, es geht u.A. um eLearning, Usability und Mensch-Maschine-Interaktion.</p>
<p>Im Moment habe ich leider nicht die Zeit und Ruhe über die einzelnen Vorträge zu berichten, aber ich werde versuchen heute Abend ein kleines Review zu den von mir besuchten Vorträgen zu geben. Es waren bisher einige interessante Dabei, allerdings auch einige von denen ich mir mehr erwartet hatte.</p>
<p>Freut euch also darauf, dass hier - zumindest für die nächsten 3 Tage - etwas Leben einkehren wird und es Konferenzspam gibt <img src='http://www.masterofchi.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Das Leben, die Liebe, die Arbeit, das Geld</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 08:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master of Chi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist fast vorbei. Die Lehrjahre neigen sich dem Ende entgegen. Nur was danach?
Es gibt vier wichtige Dinge, die meinen weiteren Werdegang bestimmen sollen. Jedes für sich ist einfach zu fassen, nur die Kombination macht es verdammt schwer.
Ich suche derzeit den Job, mit dem ich ins Berufsleben und damit auch endlich ins richtige Leben einsteigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist fast vorbei. Die Lehrjahre neigen sich dem Ende entgegen. Nur was danach?</p>
<p>Es gibt vier wichtige Dinge, die meinen weiteren Werdegang bestimmen sollen. Jedes für sich ist einfach zu fassen, nur die Kombination macht es verdammt schwer.</p>
<p>Ich suche derzeit den Job, mit dem ich ins Berufsleben und damit auch endlich ins richtige Leben einsteigen werde. Das Angebot ist vielfältig und meine Chancen stehen gar nicht sooo schlecht. Alles bisher kein Problem. Wenn das mal nicht nach nem dicken ABER schreit.</p>
<p>Zunächst der Arbeitsort: Ich liebe meine Heimatstadt Rostock. Ich möchte gerne dort bleiben. Probleme dabei: Erstens ist die Frau meiner Träume Hamburgerin und zweitens ist Mecklenburg/Vorpommern nicht gerade für hohe Löhne bekannt. Also schon einmal zwei Punkte für Hamburg und gerade mal ein Sympathiepunkt für Rostock.</p>
<p>Wie aber sähe mein Leben in Hamburg aus? Ich habe mich bisher nicht mit dieser Stadt anfreunden können. Die Gründe dafür sind vielschichtig und einiges davon könnte sich bestimmt erledigen, wenn ich erstmal da wohne. Aber alles in allem ein dicker Sympathie-Minuspunkt für Hamburg. Dazu kommt, dass die Hansestadt an der Elbe verdammt teuer ist. Gut - das wird durch höhere Verdienste wahrscheinlich wieder aufgefangen und es bleibt trotzdem am Ende mehr übrig. Fassen wir also zusammen: Leben in Hamburg kann ich mir nur schwer vorstellen.</p>
<p>Mein Leben in Rostock lässt nichts zu wünschen übrig. Wenn ich Spaß haben will, finde ich ihn. Wenn ich raus muss, ist die Ostsee nicht weit. Trotzdem bleibt immernoch genug Geld im Beutel, da die Preise nicht wie in Hamburg nur für Besserverdienende taugen. Man mag mich bequem nennen und hat damit wohl recht. Ich habe mich in Rostock &#8220;festgelebt&#8221;.</p>
<p>Zwischenstand: 2:0 für Hamburg. Nach Einbeziehen der Sympathie: 1:1.</p>
<p>Die Liebe&#8230; Schön, wenn man sie kennt. Schlecht, wenn sie in eine andere Stadt zieht. Soll ich der Liebe hinterher ziehen? Hält diese Beziehung auch über fast 200km? Will ich eine Fernbeziehung führen? Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Einerseits - für den emotional denkenen Menschen - sind diese Fragen tabu. Andererseits versuche ich mich immer um Rationalität zu bemühen. Und rein rational können Beziehungen auch mal in die Brüche gehen. Rein rational würde ich mein Leben, das mir gefällt, aufgeben um in eine Stadt zu ziehen, in der ich mich (noch) nicht wohlfühle. Das ist ein verdammt hoher Preis. Rein rational muss ich mich da fragen, ob es mir das wert ist. Zum Glück springt an dieser Stelle wieder mein emotionaler Teil an und schreit ein klar hörbares &#8220;JA&#8221; in die Welt. </p>
<p>Diese Frage wird wohl nicht zu klären sein - erst recht nicht hier in einem Weblog.</p>
<p>Fakt ist jedoch, dass ich in Rostock bleiben kann und dann auf unbestimmte Zeit eine Fernbeziehung führe. Oder ich gehe nach Hamburg und bin dauerhaft bei der Person, bei der ich mich am wohlsten fühle. Wenn es da nicht eine Stadt drumrum gäbe, die bisher hier nur Sympathie-Minuspunkte sammelt, eine sehr schöne Vorstellung.</p>
<p>Meinen zukünftigen Arbeitgeber suche ich wie eingangs erwähnt zurzeit. Ich weiß, wo ich hin will und ich weiß, dass es Firmen gibt, die mir den Weg dahin ebnen können. Bei einigen davon hab ich mich auch schon beworben. Natürlich auch - als einzige Firma in Rostock übrigens - bei meiner Ausbildungsfirma. Da könnte ich meinen Traumjob bekommen. Ich muss es nur richtig verhandeln. Ich kenne die Leute und die Aufgaben und ich fühle mich dort wohl. Ganz nebenbei gehört die Firma zu einem Konzern, der sehr vorbildlich mit seinen Arbeitnehmern umgeht. Ein klarer Punkt für die Arbeit in Rostock.</p>
<p>Und Hamburg? Dort würde ich noch einmal von vorne anfangen. Neues Team, neue Aufgaben, unbekannte Fahrwasser. Ich scheue den Sprung ins kalte Wasser nicht. Aber es wird mich einiges an Anstrengung kosten, meinen Wert erneut zu beweisen und meinen Platz in einer neuen Firma zu finden. Dafür kann ich dann gleich von vornherein durchstarten, was wahrscheinlich zu einem steileren Anstieg auf der Karriereleiter führt. In Hamburg fange ich als kompetente Fachkraft an, in Rostock werde ich in den Köpfen der ewige Azubi bleiben. Also Ausgleich, was die Arbeit angeht.</p>
<p>Ein erneuter Zwischenstand: 3:1 für Hamburg - die Sympathiepunkte führen zu einem 2:2.</p>
<p>Das Thema Geld ist eigentlich schon abgehandelt. Es bleibt nur noch zu sagen, dass mir die Höhe meines zukünftigen Salärs gar nicht so wichtig ist. Es muss zum Leben reichen und es sollte genug übrig sein, um bei unvorhergesehenen  Problemen nicht wieder finanziell ins Rudern zu geraten.</p>
<p>Damit ist wohl der letzte Zwischenstand auch gleichzeitig der Endstand. Es steht also 3:1, wenn ich einfach nur meine Arbeit machen und ein paar Jahre durchziehen will, um mich danach wieder neu zu orientieren. Wenn ich allerdings den Wohlfühlfaktor mit einbeziehe, bin ich in meinen Überlegungen noch keinen Schritt weiter - ein Unentschieden, das ganz gut aussagt, was in letzter Zeit an Gedankenknoten in meinem Kopf gelöst werden wollen.</p>
<p>Vielleicht könnt ihr mir helfen? Habe ich was vergessen bei meinen Überlegungen?</p>
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		<title>Zitat des Jahres</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 12:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Master of Chi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lebenseinstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
<category>Lebenseinstellung</category><category>Zitate</category>
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		<description><![CDATA[Nicht dazu zu gehören, ist ein tief empfundenes Gefühl von mir.
Farin Urlaub
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nicht dazu zu gehören, ist ein tief empfundenes Gefühl von mir.</p></blockquote>
<p>Farin Urlaub</p>
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		</item>
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		<title>Frohes Neues und guten Rutsch</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 17:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lebenszeichen]]></category>

		<category><![CDATA[Privates]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
<category>Allgemein</category><category>Lebenszeichen</category><category>Privates</category>
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		<description><![CDATA[Damit hier mal wieder was steht und aus gegebenem Anlass wünsch ich euch allen heute eine schöne Nacht, feiert schön, sprengt euch keine Körperteile ab und seht zu, dass ihr morgen wieder zu euch kommt.
Bis nächstes Jahr mit hoffentlich regelmäßigeren Lebenszeichen und häufigeren Updates.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit hier mal wieder was steht und aus gegebenem Anlass wünsch ich euch allen heute eine schöne Nacht, feiert schön, sprengt euch keine Körperteile ab und seht zu, dass ihr morgen wieder zu euch kommt.</p>
<p>Bis nächstes Jahr mit hoffentlich regelmäßigeren Lebenszeichen und häufigeren Updates.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf dem Weg zum Überwachungsstaat&#8230;?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 22:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>
<category>Grundrechte</category><category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[Da ich weiß, dass nicht jeder regelmäßig IT-Newsticker oder Spiegel-Online liest und man in anderen Medien einfach nichts zu der Thematik hört, möchte ich mal wieder einen kleinen Blogeintrag mit ein paar Links darin schreiben. Falls Fragen da sind, einfach kommentieren, ich diskutiere gerne darüber und beantworte die.
Letzten Freitag wurde ja, wie ihr vielleicht wisst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich weiß, dass nicht jeder regelmäßig IT-Newsticker oder Spiegel-Online liest und man in anderen Medien einfach nichts zu der Thematik hört, möchte ich mal wieder einen kleinen Blogeintrag mit ein paar Links darin schreiben. Falls Fragen da sind, einfach kommentieren, ich diskutiere gerne darüber und beantworte die.</p>
<p>Letzten Freitag wurde ja, wie ihr vielleicht wisst die Vorratsdatenspeicherung vom Bundestag beschlossen. Dabei geht es darum für 180 Tage zu speichern, wer wann mit wem auf welchem Weg kommuniziert hat. SMS, Telefon, Internet etc, alles soll gespeichert werden und jeder Einwohner steht somit generell unter Verdacht kriminelle Handlungen zu verüben. Begründet wurde dies im Vorfeld durch die leichteren Verfolgungsmöglichkeiten von Terroristen und Kinderpornografieringen. Einerseits widerspricht diese Darstellung dem Richtervorbehalt, der vor Zugriff auf die Datensammlung stehen soll (Wie wollen sie anhand dieser Daten jemanden FINDEN, wenn sie ohne Verdacht und richterliche Erlaubnis die Daten gar nicht auswerten dürfen?) andererseits sind gerade diese Zielgruppen sich ihrer Situation bewusst und können sich mit hohem Aufwand dagegen schützen. Dieses Gesetz ist mit großer Wahrscheinlichkeit verfassungswidrig. Das wissen auch zum Großteil die Abgeordneten, die dafür gestimmt haben.<br />
In den letzten Jahren werden immer mehr offensichtlich verfassungswidrige Gesetze verabschiedet, die kurze Zeit später vom Bundesverfassungsgericht &#8220;kassiert&#8221; werden. (Das hat das BVG auch schon angemahnt und die Politik aufgefordert nicht mit dem Kredo &#8220;Mal schauen was Karlsruhe dazu sagt&#8221; Gesetze zu erlassen). Dazu siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/98821">heise online</a><br />
Auch scheint die Begründung der VDS mit Terrorismus nur ein Vorwand zu sein. Auf <a href="www.abgeordnetenwatch.de">www.abgeordnetenwatch.de</a> antwortete Herr Dr. Wiefelspütz auf eine Anfrage mit:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr Borkert,</p>
<p>Sie werden hinnehmen müssen, daß der Gesetzgeber in Sachen Vorratsdatenspeicherung anderer Meinung ist als Sie. Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dr. Dieter Wiefelspütz&#8221;<br />
(<a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_dieter_wiefelspuetz-650-5785--f78879.html#frage78879">Abgeordnetenwatch-Forum</a>)</p>
<p>Auch abseits davon passieren einige merkwürdige Dinge in Berlin. So soll z.B. das BKA-Gesetz erneuert werden, u.A. dazu soll die &#8220;Online-Durchsuchung&#8221; eingeführt werden. Dabei soll vom BKA auf dem Rechner der Zielperson ein Trojaner installiert werden (entweder durch Fallen und Sicherheitslücken oder Einbruch und physikalischen Zugriff auf den Rechner). Dieser Trojaner soll das Durchsuchen des Rechners erlauben und auch Zugriff auf auf sensible Daten nehmen, bevor diese verschlüsselt werden können. Von den Politikern, die dies Verlangen wird dies mit einer Analogie der Wohnungsdurchsuchung erklärt. Leider ist nicht alles was hinkt ein Vergleich, so findet eine Wohnungsdurchsuchung auf richterliche Anordnung in Anwesenheit des Beschuldigten statt und dieser hat das Recht einen Zeugen hinzuzuziehen. Eine Onlinedurchsuchung soll heimlich und ohne wissen des Beschuldigten stattfinden, um diesen nicht zu warnen. Des weiteren ist es rechtlich fraglich, ob dabei gewonnene Erkenntnisse verwertet werden können, da sich durch den Trojaner auch belastendes Material auf dem Rechner unterbringen lässt. Somit besteht zumindest die Gefahr, dass sie nicht gerichtsverwertbar ist oder Beschuldigten Beweise untergeschoben werden, um eine Verurteilung zu erreichen. Auch wird von den verantwortlichen Politikern immer von unterschiedlichen Zahlen geredet. Mal geht es um einige wenige (20) Durchsuchungen pro Jahr, mal darum Kinderpornografie und zum Teil auch Filesharing zu verfolgen. Das deutet ehr auf einen massenhaften Einsatz hin. Natürlich gibt es im Moment noch nicht die technischen Möglichkeiten alle Rechner zu überwachen, aber mit diesem Gesetz würde dafür zumindest die rechtliche Grundlage gelegt werden. Die Unschuldsvermutung ist damit schon einmal gekippt. Aktuell ist dieses Verfahren noch Grundgesetzwidrig, aber laut Herr Schäuble könnte man das notfalls ändern.<br />
Diese Grundgesetzwidrigen Durchsuchungen wurden zudem auch schon durchgeführt, unter der SPD Regierung von Otto Schily angeordnet. Vor kurzem sollte im Bundestag dazu eine Untersuchung stattfinden, der damalige Staatssekretär Lutz Diwell, welche die Dienstanweisung unterschrieb, wurde zweimal vorgeladen und erschien kein mal. Das zweite mal sagte er mit der Begründung ab, er ist &#8220;sachlich nicht Zuständig&#8221; da er inzwischen ein anderes Amt bekleidet. (siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/98977">heise online</a>) Passieren wird ihm nichts, SPD und CDU gaben sich damit zufrieden und wollen die Sache auf sich beruhen lassen. Hier wird also ein klarer Verfassungsbruch nicht sanktioniert.</p>
<p>Auch der BKA-Chef Ziercke, einer der stärksten Befürworter, hat sich zum Thema Onlinedurchsuchung auf einer Tagung zur Kriminalistik geäußert. Ein Zitat kann hier <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/99034">auf heise online</a> nachgelesen werden.</p>
<p>Aber es passiert noch viel mehr. Auch ohne neue Gesetze passiert viel bedenkliches, so wurde vor kurzem bekannt, dass die Polizei Journalisten, u.a. vom NDR, Spiegel oder der taz abgehört hat und diese Protokolle ohne Anonymisierung archiviert wurden. Journalisten unterliegen besonderem Berufsschutz und es gibt auch einen Informantenschutz, so dass diese Vorgänge nicht gesetzeskonform sind. Anlass für diese Abhöraktion war der journalistische Kontakt zu einer &#8220;militanten Gruppe&#8221; (die laut Hinweis im Forum in 3 Jahren 4 Feuer gelegt haben soll und deswegen militant ist). Dazu wurden Briefe an link Zeitungen abgefangen, Telefonate belauscht und sogar Stasiakten von 1988 herangezogen um Personenprofile zu erstellen. Dazu wirklich lesenswert ist der Artikel auf heise (<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/99105">heise online Bericht</a>) und der Artikel bei Spiegel Online (<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,517232,00.html">Spiegel Online Artikel</a>) ist auch recht interessant.</p>
<p>Das schlimme ist, dass der Trend, der zu erkennen ist eindeutig Richtung Überwachungsstaat führt. Es wird immer krasser was die Gesetze erlauben und wo die Gesetze einfach übertreten werden. Hinterher passiert nichts und ein Fahndungserfolg legitimiert dann nachträglich die Mittel. Z.B. Mautdaten, die für Fahndungszwecke eingesetzt werden was anfangs explizit und &#8220;für immer&#8221; ausgeschlossen wurde. Rechtliche Schranken vor Daten bringen, wie man an vielen Fällen in der Vergangenheit sieht, nichts.</p>
<p>Aber auch werden kommerzielle Interessen über die von Personen gestellt. So bestätigte ein Anwalt der im Auftrag der Musikindustrie arbeitet, dass die Polizei ihm die ORIGINALfestplatten der beschlagnahmten Rechner zur Analyse zur Verfügung stellt, welche dann kopiert werden. D.h. die Ermittlungsarbeit liegt in den Händen einer parteiischen Person die den Ankläger vertritt und ein Interesse daran hat straf-und zivilrechtlich Relevante Dinge auf der Festplatte zu finden. Darüber hinaus wird beim Kopiervorgang mindestens eine Urheberrechtsverletzung begangen, denn auf diesen Festplatten findet sich zumeist das Betriebssystem&#8230; und persönliche Dokumente und Bilder des Verdächtigen. Diese werden mitkopiert und auf diese haben Mitarbeiter des Anwalts Zugriff. Dies verletzt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und dingt in die Privatssphäre des betroffenen ein. Außerdem lässt sich eine Festplatte sehr leicht manipulieren und so zur Not auch Beweise fälschen. Da der Anwalt im Besitz der Originalfestplatte ist (obwohl er meiner Rechtsauffassung nach ein Untersuchungsergebnis der Polizei bekommen sollte und keinen direkten Zugriff auf die Daten). Das klingt alles ein bisschen unglaublich, aber es ist passiert und kann hier nachgelesen werden: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/98933">heise online Artikel</a></p>
<p>Zum Heiseforum bleibt generell noch zu sagen, es lohnt sich im Forum speziell bei Datenschutzthemen die grünen Beiträge zu lesen.</p>
<p>Das soll es erst einmal wieder gewesen sein, bis es mich mal wieder rappelt.</p>
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		<title>Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://www.masterofchi.de/?p=29</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 16:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>
<category>Grundrechte</category><category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[Dies soll kein weiterer Text zur Vorratsdatenspeicherung werden, aber ein kurzer Bericht zur gestrigen Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung in Berlin.
Alles in allem eine kleine Demo, die zum Teil etwas unorganisiert wirkte. An den Zeitplan, der im Netz stand wurde sich im Großen und Ganzen gehalten, allerdings war &#8220;offiziell&#8221; früher Schluss als geplant und die Lichterkette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies soll kein weiterer Text zur Vorratsdatenspeicherung werden, aber ein kurzer Bericht zur gestrigen <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/161/1/lang,de/">Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung</a> in Berlin.</p>
<p>Alles in allem eine kleine Demo, die zum Teil etwas unorganisiert wirkte. An den Zeitplan, der im Netz stand wurde sich im Großen und Ganzen gehalten, allerdings war &#8220;offiziell&#8221; früher Schluss als geplant und die Lichterkette um den Reichstag war dann eine Lichterkette um ein Stück Tiergarten. Diese wurde dann später mehr oder weniger planlos ein Lichtermarsch, einmal um diese Ecke rum, danach löste sich dann die Demo gegen 18:30 auf bzw. wurde offiziell beendet. Ein Großteil der Leute strömte allerdings vor den Reichstag, zum Haupteingang hin und demonstrierte dort noch etwas weiter.</p>
<p>Kritikpunkte wären aus meiner Sicht zum einen die Organisation. Die Bühne stand, allerdings direkt daneben knatterte der laute Generator, wegen dem man rechts von der Bühne kaum etwas verstand. Weiter hinten war es auch zu leiste.</p>
<p>Davon einmal abgesehen bleibt bei mir einmal wieder der etwas fade Nachgeschmack der verlogenen Politik. Mit vielem was Herr Ströbele gesagt hat hatte er zweifellos Recht, allerdings hat seine Partei in der letzten Legislaturperiode einige Schweinereien mitgetragen und würden sie - wären sie gerade mit an der Macht als Juniorpartner einer Koalition - auch wieder mitgetragen. Genauso die FDP und die Linke. Im Publikum war auch eine FDP-Fahne und eine Die.Linke Fahne zu entdecken. Die FDP würde die Vorratsdatenspeicherung genauso wie die Grünen mittragen. Sich nun also hinzustellen und entschieden dagegen zu sein ist ein bisschen heuchlerisch und kommt mir immer ein bisschen wie Stimmenfang vor.</p>
<p>Die Linke ist auch nicht so sauber wie sie gerne tut. In Berlin sitzt sie ja in der Regierung und auch hier werden Überwachungsthemen angesprochen und mit Regierungsmehrheit beschlossen. Wer auf der einen Seite <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/97141">Videoüberwachung in der U-Bahn</a> fordert bzw diese fortsetzt, obwohl sie nachgewiesenermaßen nichts bringt, oder <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/98528">noch mehr Videoüberwachung und Handyortung vereinfachen</a> möchte, hat meines Erachtens keine Glaubwürdigkeit auf einer Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung. Ich bin mir zwar bewusst, dass die Abgeordneten die eben jene Gesetze verabschieden nicht die Parteimitglieder sind, die auf so einer Demo stehen, dennoch sind sie in der jeweils gleichen Partei und sollten auf ähnlichen Standpunkten stehen. In dieser Hinsicht hat mich diese Demo mal wieder etwas mehr frustriert. Auch weil z.B. in den Tagesthemen einfach nicht berichtet wurde und von den meisten Medien dieses Thema einfach ignoriert wird.</p>
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